Sonntag, 29. Mai 2011

Nach einiger Zeit...

... hatte ich gewisse Computertechnische Probleme bewältigt und war in Blogger-Stimmung. Schreib einen Post erzähl irgendetwas. So wisst ihr was? Ich weiß nicht, was es zu erzählen gäbe. Bin ich zu langweilig, erlebe ich zu wenig? Sollte nicht jeder Tag erzählenswert sein? Gut, viele sind es, aber nicht erzählenswert für einen Blog. Es ist schwierig eine Grenze zu finden. Wieviel kann ich preisgeben, was wäre zu wenig? Wisst ihr, so einfach ist das nicht. Kann ich von Erlebnissen mit Freunden erzählen? Ja, sicher, aber wieviel davon? Ich war neulich schwimmen. Das erste Mal im See, dieses Jahr. Es war wirklich wunderschön, kalt, aber ja, wunderschön. Wir haben Fotos gemacht, ich zwei Freunde und die Kamera. Sie sahen toll aus, bis auf einen Schnappschuss von mir, als ich behauptete ich sähe immer gut aus. Ich richtete meinen Kopf zum Boden so, dass es fast so aussah als hätte ich ein Doppelkinn. Wir machten auch Fotos wie wir mit Wasser herumspritzten. Ich bin eine Wasserratte, auch wenn ich mich eher mit anderen Tieren vergleichen würde."Du bist eine einzige Wassersäule", als ich wild herumspritzte. Es war schön. Und ich finde es ist genau so erzählenswert wie blogtauglich.

Sonntag, 22. Mai 2011

Und, was willst du mal werden...?

Ich höre das oft, aber früher kam die Frage häufiger. Weil es süßer ist, wenn ein kleines Mädchen davon erzählt das es mal Prinzessin werden will? Oder Primaballerina? In Freundebüchern damit konfrontiert zu werden... Mehr als: "Ich hab doch noch Zeit" schreibe ich selten. Ich bewundere Leute die sagen: Ich habe diesen Traum, also muss ich das studieren, in diesen Fächern gut sein. Ich stelle mir das anders vor: Jetzt mache ich Sachen, die spaßig sind, die man immer brauchen kann. Wenn ich eine Sprache lerne, dann um die Welt bereisen zu können und nicht etwa weil ich sie dann mal brauche. Zum Beispiel braucht man als Ärztin Latein, aber für mich ist es eine vollkommen tote Sprache (entschuldigung). Doch, doch, nicht das ich nicht davon träume... Aber oft manchmal schäme ich dafür, weil ich nach Sternen angle. So kann man es nennen.

Samstag, 7. Mai 2011

Laufen ohne Ziel, oder: Spaziergänge

Ich gehe gern spazieren. Vor allem im Frühing. Nur denke ich, ich habe kein Spaziergängergen. Wenn ich laufe, laufe ich viel zu schnell, wenn ich langsam laufe werde ich hektisch. Warum? Ich weiß es nicht. Das Gefühl möglichst bald ankommen zu müssen, ich habe immer noch den Stress im Nacken. Der Gedanke an die Hausaufgaben, Mathe, welche ich immer auf den letzten Drücker mache. Die Arbeit morgen. All das schweift mir durch den Kopf. In so fern laufe ich einfach so schnell, wie mein Kopf es halt nun mal will, mein Gewissen. Aber ich laufe weit. Hier noch mal die Straße abbiegen, da noch mal rum. Wo bist du hier eigentlich gelandet? Einmal um die Ecke und da ist schon wieder ein bekanntes Haus. Mir schweifen dann Ideen durch den Kopf oder Erinnerungen, ich lebe manche Szenen wieder und wieder durch und mache natürlich alles besser als ich es damals gemacht habe. Oder ich überlege mir Geschichten, mir fällt ein Charakter ein, der unbedingt in  meiner nächsten Geschichte da sein muss. Manchmal in der S-Bahn, wenn ich ein Ziel habe, schaue ich mir die Leute um mich herum an, und lasse sie alle einen Roman spielen. Das ist die verlorene Prinzessin, das ihr Prinz und natürlich der Wiedersacher. Oft vergesse ich beim Spaziergehen leider meine Kamera, manchmal freue ich mich dann sogar, denn seit ich es einmal in einem Buch gelesen habe, ist es so, dass in der Erinnerung immer erst die Photos ins Auge springen, das finde ich schade. Das schönste behält man in Erinnerung.

Sonntag, 1. Mai 2011

Mai, Mai, Mai (Jetzt gehts los!)

Schade eigentlich. Der Mai ist doch so schön! Wieso dann diese 1. Mai-Krawalle? Ich kenne die Bedeutung nicht, falls sie eine haben, aber Bedeutung? Macht so etwas Sinn? Wohl kaum. Aber irgendwann muss es ja raus, was? Und die Walpurgisnacht! Hexen, HUH! Mit Buckeln, Katzen, Warzen, Besen und natürlich dem vergilbten Zauberbuch unter dem Arm. Wie sie Geister beschwören und Tränke brodeln und um das Feuer tanzen. Mir ist gestern keine von ihnen begegnet. Die echten Hexen trifft man im Alltag, jeder wird doch mal kurz zu einer und ich will nicht sagen, dass das schlecht ist. Nobody is perfect, nobody is nobody. Man muss sich doch mal Fehler erlauben, damit leben, sie akzeptieren, eine Stärke daraus machen. Ich gebe zu, ich bin ein Tollpatsch, aber ich kann darüber lachen. Und ich lache immer und immer wieder. Sich selbst akzeptieren. (Motto geschafft!) Und nun die Photos!!! (Mal mit ph, mal mit f, manchmal halt ein bisschen retro).